Datenschutz

Stand: 14. Oktober 2026 · English version

Kurzfassung

Verantwortlicher

Codex Consulting GmbH, Bahnhofstrasse 21, 6300 Zug, Schweiz.
Kontakt: siehe Impressum.

Routenplaner auf dieser Website

Route: Gesetzte Wegpunkte und Routing-Einstellungen gehen zur Berechnung an unseren Routing-Server. Bei „Tour absichern" wird ein vereinfachter Routenverlauf übertragen, um Tankstellen entlang der Strecke zu finden.

Adresssuche: Der eingegebene Suchtext wird an unseren Server übermittelt und dort gegen einen eigenen Ortsdatenbestand aufgelöst.

Karte und Teilen: Kartenkacheln kommen von unserem Dienst. Eine geteilte Planung steckt im Fragment des Links; dieses Fragment wird beim Seitenabruf nicht an den Server gesendet.

Netzwerkfunktionen der App

Live-Gruppe

Die Live-Gruppe ist standardmäßig aus. Du aktivierst sie je Fahrt und kannst sie jederzeit verlassen. Eine Gruppe fasst bis zu 50 Fahrer. Übertragen werden dann deine präzise Position, Messzeit sowie – falls vorhanden – Geschwindigkeit und Fahrtrichtung. Dazu kommen dein selbst gewähltes Kürzel und deine Farbe. Der Ersteller ist Gruppenleiter; er überträgt außerdem Ziel und Anzeigename, eine auf höchstens 160 Punkte vereinfachte Linie zur Gruppendarstellung und den vollständigen aktuellen Navigationsplan mit Streckenverlauf und Abbiegeanweisungen. Gäste übernehmen diesen Plan; bei Abweichungen berechnet die App eine Zuführung zur gemeinsamen Strecke.

Fahrer fehlt: Aus den übertragenen Positionen ermittelt das Relay die Reihenfolge entlang der Route und erkennt, wenn ein Fahrer seit einigen Minuten keine Position mehr sendet, steht, während die anderen fahren, oder deutlich zurückfällt. Die Gruppe sieht dann seinen Zustand, seit wann er gilt, und seine letzte Position; angesagt wird es nur dem Gruppenleiter und den beiden Nachbarn in der Reihenfolge. Bricht deine Verbindung ab, bleibst du dafür mit Kürzel, Farbe und letzter Position bis zu drei Stunden als vermisst in der Gruppe. Verlässt du die Gruppe, wirst du sofort entfernt und die anderen sehen, dass du gegangen bist. Mit „Kurze Pause“ meldest du für 15 Minuten Ruhe; die Gruppe sieht diesen Zustand und meldet dich solange nicht als fehlend.

Pause und gemeinsamer Halt: Fragst du eine Pause an, gehen dein Kürzel und – nur wenn du einen wählst – der Grund (Pause, Tanken, Toilette, Problem) an die Gruppe; ein Wunsch ist höchstens alle zehn Minuten möglich. Sagt der Gruppenleiter zu, sucht seine App einen Halt an der Route und sendet dessen Ort und Namen als gemeinsamen Halt an alle; er gilt höchstens drei Stunden. Der Gruppenleiter kann außerdem Fahrer entfernen, den Code erneuern oder die Gruppe für alle beenden. Beim Erneuern des Codes wird der Gruppenzustand im Arbeitsspeicher an die Gruppe mit dem neuen Code übergeben.

Sturz an die Gruppe: Hast du die Sturzerkennung eingeschaltet und läuft ihr Countdown ab, erfährt die ganze Gruppe sofort davon – mit Kürzel, Farbe und Standort. Eine Entwarnung hebt die Meldung auf.

Empfänger sind die Teilnehmer derselben Gruppe. Der Zugang erfolgt über den weitergegebenen sechsstelligen Code, QR-Code oder Link. Es gibt kein Konto und keine dauerhafte Gerätekennung; die Fahrer-Kennung vergibt das Relay zufällig und nur für diese Gruppe, damit du nach einem Verbindungsabbruch deinen Platz behältst.

Das Relay unter gruppe.auracurve.app hält die letzte Position je Fahrer, das Ziel, die vereinfachte Strecke, den aktuellen Navigationsplan, offene Pause-Wünsche, den gemeinsamen Halt, laufende Sturz-Meldungen sowie die Hilfswerte für Reihenfolge und „Fahrer fehlt“ nur im Arbeitsspeicher. Dauerhaft gespeichert werden je Gruppe nur der Erstellungszeitpunkt, der Zeitpunkt, seit dem sie leer ist, und gegebenenfalls die Markierung, dass sie beendet oder umgezogen ist – ohne Code, Kürzel oder Positionen. Die Gruppe endet nach Inaktivität, spätestens nach zwölf Stunden; dann wird auch dieser Eintrag gelöscht. Beitrittsversuche werden je IP-Adresse im flüchtigen Speicher für ungefähr eine Minute begrenzt, das Anlegen neuer Gruppen für ungefähr eine Stunde. Die Gruppenverarbeitung ist technisch auf die EU-Jurisdiktion von Cloudflare festgelegt.

Empfangene Positionen können zusammen mit deiner Fahrt lokal gespeichert werden, damit die gemeinsame Fahrt später wiedergegeben werden kann. Sie verschwinden, wenn du die Fahrt löschst.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Das Verlassen der Gruppe widerruft sie für die Zukunft und beendet die Übertragung.

Notfall: Sturzerkennung und Notfall-SMS

Die Sturzerkennung ist freiwillig und standardmäßig aus. Du schaltest sie in den Einstellungen ein, nachdem dir die App erklärt hat, welche Daten an wen gehen. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ausschalten widerruft sie für die Zukunft.

Auf dem Telefon: Nur während einer Navigation oder Aufzeichnung wertet die App Beschleunigungssensor und GPS-Tempo auf dem Gerät aus. Solange kein Alarm ausgelöst wird, verlassen diese Werte das Telefon nicht. Erkennt die App einen Sturz, startet ein 60-Sekunden-Countdown mit Alarmton. Tippst du auf „Mir geht's gut“ – auch auf der Uhr –, wird nichts gesendet. Die Namen deiner Notfallkontakte bleiben auf dem Telefon.

Notfall-Dienst: Beim Einschalten meldet sich die App bei unserem Notfall-Dienst unter notfall.auracurve.app an. Er läuft bei Cloudflare; seine Speicherung ist technisch auf die EU-Jurisdiktion von Cloudflare festgelegt. Gespeichert werden eine zufällige Gerätekennung, ein Hashwert des Gerätegeheimnisses und zwei Zeitstempel. Je Kontakt – höchstens drei, nur Nummern aus EU, EWR, Schweiz und Vereinigtem Königreich – kommen die Telefonnummer, ihr Hashwert, Status, Nachrichtensprache, Kanal und ein Abmelde-Token dazu. Nicht gespeichert werden die Namen der Kontakte, dein Name und deine Position. Dein Name (nur Buchstaben, höchstens 30 Zeichen) geht mit jeder Anfrage mit und wird nur in die Nachrichten eingesetzt.

Alarm: Läuft der Countdown ab, sendet die App Position, Genauigkeit, Zeitpunkt, Zeitzone, Sprache und deinen Namen. Jeder angemeldete Kontakt erhält daraus eine SMS mit deinem Namen, der Uhrzeit, der Genauigkeit und einem Kartenlink zu deinem Standort. Der Link führt zu Google Maps; öffnet der Kontakt ihn, verarbeitet Google den Standort nach eigenen Bedingungen. Der Dienst speichert 24 Stunden lang nur Alarm-Kennung, Zeitpunkt, Zeitzone und welche Kontakte (als Hashwert) benachrichtigt wurden – damit eine Wiederholung niemanden doppelt anschreibt und die Entwarnung dieselben Kontakte erreicht. Die Position wird nicht gespeichert. Mit „Entwarnung senden“ erhalten diese Kontakte eine Entwarnung. Eine Test-SMS enthält nur deinen Namen. Fährst du in einer Live-Gruppe, erfährt nach Ablauf des Countdowns auch die Gruppe davon.

Notfallkontakte, nur mit ihrer Zustimmung: Jeder neu eingetragene Kontakt erhält einmal eine SMS mit deinem Namen und der Frage, ob er Notfallkontakt sein möchte, samt Link. Erst wenn er dort „Ja, ich stimme zu“ wählt, bekommt er Alarm-, Entwarnungs- und Test-Nachrichten. Rechtsgrundlage dafür ist seine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); als Nachweis speichert der Dienst den Zeitpunkt der Zustimmung. Die einmalige Anfrage-SMS versenden wir, damit der Kontakt überhaupt gefragt werden kann (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Bis zur Antwort speichert der Dienst nur die Nummer, die Sprache und den Stand „wartet“. Wählt der Kontakt „Nein, danke“ oder zieht er seine Zustimmung später über denselben Link zurück, bekommt er keine Nachrichten mehr, auch nicht von anderen Geräten. Dafür bleibt seine Nummer dauerhaft als Hashwert gesperrt; über denselben Link kann er es sich anders überlegen. Entfernst du einen Kontakt, wird er sofort gelöscht. Die SMS versendet seven communications GmbH & Co. KG (seven.io, Deutschland) als Auftragsverarbeiter; seven.io erhält die Nummer des Kontakts und den Text der SMS.

WhatsApp, nur mit Zustimmung des Kontakts: Sofern wir WhatsApp als zusätzlichen Kanal anbieten, bietet die Seite hinter dem Link nach der Zustimmung zusätzlich WhatsApp an. Erst wenn der Kontakt dort „Ja, auch per WhatsApp“ wählt, gehen Alarm, Entwarnung und Test zusätzlich zur SMS per WhatsApp an seine Nummer; die SMS bleibt immer dabei. Rechtsgrundlage ist die Einwilligung des Kontakts (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die per WhatsApp bestätigt wird. Als Nachweis speichert der Dienst den Hashwert der Nummer, den Zeitpunkt und die Quelle der Einwilligung. Widerrufen kann der Kontakt jederzeit auf derselben Seite („Nur noch per SMS“), mit der Antwort „STOP“ in WhatsApp oder durch Abmelden. Eingehende WhatsApp-Nachrichten werden nur auf „STOP“ geprüft und nicht gespeichert. Die Einwilligung erlischt auch, sobald kein Fahrer die Nummer mehr eingetragen hat. Der Versand läuft über seven.io an die WhatsApp-Business-Plattform von Meta (Meta Platforms Ireland Ltd. und Meta Platforms, Inc., USA). Übermittelt werden die Nummer, der Nachrichteninhalt (Name des Fahrers, Uhrzeit, Genauigkeit, Kartenlink) und technische Zustellangaben. Für die Übermittlung in die USA stützen wir uns auf das EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO), ergänzend auf Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).

Missbrauchsschutz und Löschung: Gegen Missbrauch zählt der Dienst Nachrichten je Gerät und je Nummer; diese Zähler werden nach 48 Stunden gelöscht. Beim Anmelden eines Geräts wird die IP-Adresse nur als Hashwert vermerkt, eine Stunde lang für die Begrenzung gezählt und mit den übrigen Zählern nach 48 Stunden gelöscht. Schaltest du die Sturzerkennung aus, löscht der Dienst Gerät und Kontakte sofort; ohne Netz holt die App das beim nächsten Abgleich nach. Geräte, die sich 365 Tage nicht melden, werden samt Kontakten automatisch gelöscht. Der Notfall-Dienst schreibt keine Zugriffsprotokolle; Nummern, Namen und Positionen werden nicht protokolliert.

Wichtig: Die Sturzerkennung ist kein Notrufsystem und kein Ersatz für den Notruf 112. Sie funktioniert nur mit Mobilfunknetz und während einer laufenden Fahrt. Nicht jeder Sturz wird erkannt, und nicht jeder Alarm ist ein Sturz.

Speicherung, Protokolle und Dienstleister

Routing-, Such-, Verkehrs- und Wetterinhalte werden nicht zu einem Nutzerprofil zusammengeführt. Der Routing-Server führt kein allgemeines Zugriffsprotokoll. Technische Fehlerprotokolle können IP-Adresse und Pfad enthalten und werden spätestens nach 14 Tagen gelöscht. Unsere Anwendungsdienste schreiben keine Gruppenpositionen, Notfall-Positionen, Telefonnummern, Wetterkoordinaten oder Verkehrsausschnitte in Inhaltsprotokolle.

Die Anbieter verarbeiten technische Verbindungsdaten nach ihren Bedingungen. Mit unseren Auftragsverarbeitern bestehen die erforderlichen Vereinbarungen.

Berechtigungen und Backups

Standort dient Navigation, Aufzeichnung und – nach Aktivierung – Live-Gruppe und Notfall-SMS; Kamera dient dem QR-Code und Benachrichtigungen dem sichtbaren Hintergrundbetrieb, dem Notfall-Countdown und den Meldungen der Gruppe. Auf Android kannst du zusätzlich Vollbild-Benachrichtigungen erlauben, damit der Countdown über dem Sperrbildschirm erscheint.

Bewegungssensoren dienen Fahrdaten: Schräglage und Nickwinkel samt Wheelie, Stoppie und Sprung werden auf dem Gerät berechnet und mit der Fahrt gespeichert; ein GPX-Export, den du selbst auslöst, enthält sie. Bei eingeschalteter Sturzerkennung dient der Beschleunigungssensor außerdem der Sturzerkennung. Notfallkontakte kannst du über die Kontaktauswahl des Systems wählen; die App erhält dabei nur den gewählten Namen und die Nummer, keinen Zugriff auf dein Adressbuch.

Gerätesicherungen von Apple oder Google können lokale App-Daten enthalten; das steuerst du in den Systemeinstellungen. Der Geräteausweis für den Notfall-Dienst ist davon ausgenommen; ein neues Telefon meldet sich selbst neu an.

Deine Rechte

Du hast insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch und Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Lokale Fahrten löschst du in der App. Die Daten beim Notfall-Dienst löschst du, indem du die Sturzerkennung ausschaltest; als Notfallkontakt meldest du dich über den Link in deiner Info-SMS ab. Bei einer sonstigen Anfrage kontaktiere uns über das Impressum.